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Unterernährung bei Kindern ist ein zentrales Thema auf der ganzen Welt, und es ist unsere Verpflichtung, etwas dagegen zu tun. Alle 3 Sekunden stirbt ein Kind auf Grund von Unterernährung - 24.000 Kinder täglich und 8 Millionen Kinder pro Jahr! Diese erschreckenden Zahlen steigen stetig. So ist im vergangenen Jahr die Zahl von hungerleidenden Menschen weltweit auf mehr als 1 Milliarde angewachsen. Das Dramatische an dieser Lage ist, dass diese Entwicklung vermeidbar ist. Obwohl viele Länder und gemeinnützige Organisationen in diesem Kampf Bemühungen zeigen, konnte sich ein durchgreifender Erfolg bisher noch nicht einstellen: Innerhalb der letzten 20 Jahre ist der Anteil an untergewichtigen Kindern südlich der afrikanischen Sahara um gerade einmal 0,6 Prozent gesunken.
Um diese verheerende Situation zu verbessern, müssen Länder und Wohltätigkeitsorganisationen mehr Aufmerksamkeit, Geld und Personal für Ernährung und Bildung von Kindern investieren. Denn zwischen Ernährung und Bildung besteht eine direkte Korrelation. Naturgemäß verfügen mangelernährte, hungrige Kinder nicht über die mentale Kraft und die physischen und emotionalen Kapazitäten, Lehrmaterial wirklich zu verinnerlichen. In der Regel sind sie nur damit beschäftigt, einen weiteren Tag zu überleben.
Ferner zeigen Studien, dass es nur eine begrenzte Zeitspanne für die Verbesserung der Nahrungssituation gibt, um irreversible Schäden abzuwenden. Diese Zeitspanne liegt zwischen dem Säuglingsalter und dem zweiten Lebensjahr. Ein Mangel an Ernährung in diesem entscheidenen Lebensabschnitt kann lebenslange Schäden hervorrufen und auch zum frühzeitigen Tod führen. Wenn wir nicht in den ersten zwei Lebensjahren für eine ausreichende Ernährungssituation sorgen, ist eine zukunftssicherende Ausbildung dieser Kinder ausgeschlossen.
Noch immer bestehen in 29 Ländern der Welt 'extrem alarmierende' oder 'alarmierende' Hungersituationen. Alle Länder mit 'extrem alarmierenden' Hungersituationen - Burundi, Chad, die Demokratische Republik Kongo und Eritrea - liegen im südlichen Afrika. In Suedasien spielt gerade die unzureichende Ernährung, der schwache Bildungsgrad und der ebenso schwache Sozialstatus von Frauen eine entscheidene Rolle beim Anstieg unterernährter Kinder bis zum fünften Lebensjahr. So müssen wir Bemühungen erhöhen, schwangere und stillende Mütter sowie Kinder in ihren ersten zwei Lebensjahren mit entsprechenden Programmen zu erreichen.
REX WorldWide und seine Partner setzen sich zum Ziel, Mangelernährung zu reduzieren, um die Basis für Bildung zu schaffen. Wenn wir nicht unseren Beitrag leisten, können sich die erschreckenden Zahlen schnell verdoppeln. Es ist an Ihnen, Initiative zu ergreifen, um diesen Kindern nicht nur eine Ernährung und Bildung zu ermöglichen, die sie in dieser Welt überleben lässt, sondern ihnen ein lebenswerte Existenz zu ermoöglich.
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